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Lieber mit dem alten Partner etwas Neues, als mit einem neuen Partner wieder das Alte!

Wege zu einer erfüllten Liebe und Sexualität

Wenn Sex zum Problem wird
Sexualität ist aus unterschiedlichen Gründen der wohl störanfälligste Bereich in einer Ehe und viele Paare kennen das Phänomen, dass nach anfänglich starker sexueller Anziehung mit der Zeit das Interesse und Verlangen abnimmt.
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Fortbildung in Liebe & Sexualität (nicht nur) für Beraterinnen und Berater:
"Sexualität in der Paarbeziehung"
Diese Fortbildung bietet eine neue Sichtweise auf den Zusammenhang von Liebe und Erotik. Sie ist konzipiert für Berater/-Innen, die sich und dem eigenen Partner etwas Gutes tun wollen und zugleich das Spektrum des eigenen Beratungsangebotes erweitern möchten, um ratsuchende Paare in Fragen zur partnerschaflichen Sexualität kompetent zu begleiten.
Beginn: 20.05.2009
Frühzeitig anmelden - nur wenige Plätze vorhanden!
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Klientenstimmen
Hier einige Stimmen von Klientenpaaren die das "Zeit für Sinnlichkeit (AbLS©)" -Programm kennengelernt haben:
Wir haben in den letzten Jahren Sexualität und vor allem die Vereinigung völlig vermieden. Es war für uns beide frustrierend. Keiner von uns konnte sich entspannen und hinzu kamen noch die Probleme mit der vorzeitigen Ejakulation. Jetzt, nach 6 Wochen Arbeit mit dem Programm, haben wir uns 1½ Stunden vereint und es war wunderschön.
Anita und Jürgen

Es ist erstaunlich und zugleich tief berührend, wie sich seit Beginn der Trainingsarbeit unsere Sexualität verändert hat. Von Null in ganz neue Dimensionen - obwohl wir uns so lange kennen. Ich fühle mich als Frau vollkommen angenommen und kann mich meinem Mann hingeben und er sich mir. So etwas hätten wir beide vorher nicht für möglich gehalten. Als Mann habe ich gelernt, mich zu entspannen und das mein Orgasmus nicht automatisch eine Ejakulation zur Folge hat.
Monika und Wolfgang

Wir machen gute Fortschritte. Jeder achtet gut auf die eigenen Bedürfnisse und die des Partners. Bis zum Beginn des Programms war uns überhaupt keine körperliche Nähe mehr möglich. Nun können wir es entspannt genießen, gehen liebevoller miteinander um und machen weitere neue Entdeckungen.
Elke und Michael


Massage für Liebende
Manche Paare verzichten im Alltag leider fast ganz auf Berührungen, Streicheleinheiten und gegenseitige Massagen. Jedoch ist der Wunsch nach Berührung uns allen angeboren. Schon als Neugeborenes sehnen wir uns nach Streicheleinheiten, die uns das Gefühl von Geborgenheit vermittelt und Ur-Vertrauen entstehen lässt.
Erlernen Sie die Kunst der tantrischen Massage in einem Tagesworkshop für Zwei.
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Ruhender Verkehr im Ehebett?
Gab es bis zur Erfindung der "Pille" bei jedem Geschlechtsverkehr die Möglichkeit der Fortpflanzung, so verwandelte sich mit deren Erfindung die Sexualität in eine freie, eine "soziale Sexualität". Ein Bild von Sexualität als Ausdrucksform menschlicher Kommunikation rückte in den Vordergrund. Hatte sich bis dahin die sexuelle Lust miteinander insbesondere durch Schwangerschaft bzw. Vermeiden von Schwangerschaft reguliert, wurde sie plötzlich zu einem "Gut per se" in einer Partnerschaft. (Artikel von Dr. Sanders)
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Wie leben Sie Sexualität?
Der Test ermöglicht Ihnen, durch das Benennen Ihrer Vorstellungen zu einer erfüllten Sexualität, miteinander ins Gespräch zu kommen. Sie können so feststellen, wo Sie miteinander übereinstimmen und wo Sie unterschiedlicher Meinung sind bzw. wo es vielleicht Störungen im sexuellen Miteinander gibt.
Hier geht's zum CheckUp

Was ist eigentlich Tantra? Wie kann Tantra helfen, die Zufriedenheit in der Partnerschaft zu erhöhen? Wodurch unterscheidet es sich von den konventionellen Formen der Sexualberatung?

In ungefähr der Hälfte aller Coaching-Anliegen begegnen mir in meinen Beratungen Paare, die unzufrieden mit ihrem Liebesleben sind und sich eine glücklichere, erfülltere Sexualität wünschen. Neben den üblichen, funktionsorientierten bzw. systemischen Formen der Sexualtherapie hat sich der tantrische Ansatz in der Paarbarbeit als wirkungsvoll und nachhaltig erwiesen. Der amerikanische Sexualtherapeut Dr. Andrew Stanway setzt seit über 25 Jahren Tantra erfolgreich in der Paararbeit ein.

In meiner Sexualberatung arbeite ich ebenfalls mit dem tantrischen Ansatz und möchte Ihnen hier einige Informationen zu Tantra und den für eine Partnerschaft innewohnenden Möglichkeiten geben:


Tantra

Mit dem Begriff "Tantra" werden oft abenteuerlichste Vorstellungen verknüpft. Jedoch ist Tantra fernab von irrtümlichen Annahmen einer 'Sexakrobatik' und 'Gruppensex mit Räucherstäbchen' ein emotionaler Reifungsprozess der es uns ermöglicht, unser Frau- bzw. Mannsein erfüllter und respektvoller zu leben. Anders als der funktionsorientierte Ansatz, der das Gelingen oder Nicht-Gelingen einer erfüllten Sexualität an der Funktionsfähigkeit des einzelnen Partners festmacht bzw. dem Gedanken der sexuellen Differenz aus dem systemischen Ansatz, ermöglicht Tantra durch die Loslösung vom Funktions- und Leistungsdenken einen Wandlungsprozess zu einer entspannten und sinnlichen Sexualität als ganzheitlichen Ausdruck partnerschaftlicher Liebe.

Wer sich mit den tantrischen Schriftquellen beschäftigt, stellt schnell fest, dass von den 102 Schriften sich nur 2 explizit mit der sexuellen Liebe befassen. Die anderen 100 Schriften befassen sich mit einer umfassenden Bewusstseinsschulung, die den Menschen als Ganzes begreift und die körperlichen, geistigen und seelischen Lebens- bzw. Liebesaspekte miteinander in Balance bringt.

Es ist ein Weg zu mehr Bewusstheit in Liebe und Leben. Es bildet einen Gegenpol zu unserer schnellebigen und manchmal oberflächlichen Lebensart. Tantra kann dabei helfen, Distanz in Nähe zu verwandeln, emotionale Wunden heilen zu lassen, Liebe als Seinszustand zu erfahren und eine für beide Partner gleichermaßen erfüllte Sexualität zu leben.

Tantra ist seit ca. 30 Jahren in der westlichen Welt zunehmend bekannter geworden. Ursprünglich stammt der Begriff aus dem indischen Sanskrit – einer alten Gelehrtensprache. Das Wort 'Tantra’ besteht aus 2 Silben und bedeutet:

TAN = Energie
TRA= Ausdehnung

Tantra bedeutet also Energieausdehnung. Gemeint ist die Ausdehnung der Lebensenergie und somit der Liebe. Genau genommen ist Tantra ein alter spiritueller Erleuchtungsweg. Auch wenn uns dies wohl eher fremd bleiben mag, so können wir dennoch die dem Tantra innewohnende Kraft der Liebe für die Gestaltung unserer Partnerschaften sinnvoll nutzen. "Tantra ist die ganzheitliche Lebenslehre der Liebe", so könnte es vielleicht in einem einzelnen Satz ausgedrückt werden.


Ursprung und Hintergrund

Die Wurzeln des Tantra reichen ca. 5.000 Jahre zurück. Im indischen Sanskrit bedeutet Tantra in etwa 'Weg der Bewusstseinserweiterung'. Ebenso werden die Begriffe 'weben, verweben und ausdehnen' als Übersetzung verwendet. Tantra selbst war und ist keine Religion, hat jedoch den Buddhismus und Hinduismus beeinflusst, ist aber undogmatisch. Tantra und Yoga entstammen den gleichen Quellen. Während das ursprüngliche Yoga vor allem die vollkommene Beherrschung des Körpers durch den Geist als Weg zur geistigen Befreiung (Erleuchtung) betrachtet, vereint Tantra traditionell alles körperliche, geistige und seelische auf dem Weg zur geistigen Befreiung ohne Verneinung oder Unterdrückung des Körpers und seiner Empfindungen.

Tantra betrachtet Mann und Frau als zwei einander ergänzende Teile eines Ganzen und vereint die rezeptive Kraft des Weiblichen harmonisch mit der dynamischen Kraft des Männlichen. Eine natürliche, ursprüngliche Liebe entsteht durch mehr Bewusst-Sein und der Loslösung vom 'Ich-Denken'. Frau und Mann gelangen zu tiefen Einsichten über ihre wahre Natur und Partnerschaft.

Tantra lehrt bewusst und präsent in der Gegenwart zu sein. Für uns selbst und den Partner - in jedem Augenblick. So formt sich mit der Zeit eine innere Einsicht die uns zu mehr Lebensfreude, Ausgeglichenheit, mehr Präsenz in der Gegenwart, zu einem liebevolleren, harmonischerem Leben und zu echter Liebe führt; frei von Egoismus. Wo zuvor durch Missverständnisse, Unbewusstheit und Selbstbezogenheit oft ein Gegeneinander existierte, folgt durch Einsicht und Veränderung des Verhaltens ein Miteinander und Füreinander.


Liebe und Sexualität

Ich höre häufiger, beim Tantra geht es doch nur um Sex. Ich antworte dann immer „Im Tantra geht es um Liebe“. Zunächst um die Liebe, die du für dich selbst hast. Denn sie ist die Voraussetzung für die Liebe zu deinem Partner und die Liebe zu allem was dich umgibt. Nur wer sich selbst in seiner Ganzheit kennt, akzepiert und liebt ist in der Lage, das Glück der Liebe mit dem Partner im 'Hier' und 'Jetzt' auch wirklich zu erleben. Liebe wird also nicht "von aussen" zugeführt, sondern sie ist in uns und immer da. Manchmal haben wir den Zugang zu ihr verloren. Wir lernen uns wieder für die Liebe öffnen und sie bedinungslos zu leben -denn Liebe ist die einzige Energie, die sich vermehrt, wenn man sie verschenkt. Ihren ganzheitlichen Ausdruck findet die Liebe in einem tantrischen Wachstumsprozess - im Einklang von weiblichem und männlichem Prinzip - hin zu einer natürlichen Sexualität. Tantra ermöglicht so eine Loslösung von alten, negativen Konditionierungen und hilft emotionale Verletzungen zu heilen. Das geschieht durch Bewusstmachen und positive neue Erfahrungen, die die Selbstheilung aktivieren.

Tantrische Sexualität ist anders als das, was sonst zu Liebe und Sexualität vermittelt wird - es hat nichts mit dem westlichen Bild von Leistung oder Funktionieren-müssen zu tun. Es ist die Verbindung von Sex und Meditation zu einem größeren Ganzen. So können wir uns selbst und in der Verbindung mit dem Partner mehr Liebe und Spiritualität in unser Leben bringen und lernen zu unserer wahren Natur zurück zu finden. Wir haben die Chance, durch die tantrische Vereinigung die Spiritualität in der sexuellen Liebe zu entdecken. Das ist ein ganz anderes Bild der Sexualität, als das allgemein Bekannte. Es macht frei von ichbezogener Liebe, frei von Co-Abhängigkeit und führt zu einer gebenden Liebe.


Bewusstheit und Präsenz im Hier und Jetzt

Absichtslosigkeit und die Loslösung von allen Erwartungen sind zwei 'Elemente der tantrischen Liebe' in der Vereinigung von Mann und Frau. Es räumt mit dem Irrtum auf, dass der richtige Partner von alleine weiß, wie man sexuell geliebt werden will und ermutigt dazu, die eigene Sexualität gemeinsam mit dem Partner zu erforschen und sich darüber auszutauschen. So lernen beide von- und miteinander, um ihr sexuelles Erleben zu erweitern. Diese und die weiteren Elemente verändern die sexuellen Gewohnheiten vom "Tun" zum "Sein". Sie verändern nicht nur das Liebesleben, sondern führen insgesamt zu mehr Harmonie und Liebe in der Partnerschaft. Es ist zu beobachten, dass zunehmend auch in Beziehungsratgebern Paaren die Integration des tantrischen Liebeslebens in ihre Partnerschaft empfohlen wird. Und das mit gutem Grund - ist doch Unzufriedenheit mit dem Sexualleben die zweithäufigste Trennungsursache von Paaren.

Es geht darum, wacher gegenüber dem eigenen Denken, Handeln und Fühlen zu werden und die individuellen Potentiale zur Gestaltung einer erfüllten Erotik gemeinsam mit dem Partner zu entfalten. Tantra beinhaltet eine vollkommene Neuorientierung hin zu einer anderen, meditativen Sexualität, deren bewusstem Erforschen und Erleben ein Erfahrungsraum gegeben wird. Es ersetzt die – leider oft negativen – sexuellen Konditionierungen durch neue, positive Erfahrungen. Das geschieht durch Achtsamkeit und Bewusstheit. Wir gelangen zu einem bewussten Verhalten in der Partnerschaft, sind präsenter in der Gegenwart, gelassener, ausgeglichener, harmonischer und liebevoller mit uns selbst und unserem Partner.


Tantrische Sexualität ist keine Technik!

Der seelische, geistige und körperliche Ausdruck der Liebe ist keine Technik. Vielmehr geht darum, bewusster in der Liebe und Sexualität zu werden. Zielorientierung und egozentrische Aspekte der Sexualität verlieren innerhalb des Prozesses an Bedeutung. Die natürlichen Elemente der sexuellen Liebe wie Wertschätzung, Zärtlichkeit, Respekt, Verstehen, Absichtslosigkeit, Entspannung, Einfühlungsvermögen und Nähe gelangen in den Vordergrund und lassen negative Emotionen, Ängste und alte Probleme hinter sich zurück. Man "macht" nicht Liebe, sondern man "ist Liebe". Mit der Zeit kann sich so ein neues, entspanntes Miteinander und mehr Verständnis füreinander sukzessiv entwickeln; was sich durch mehr Toleranz, mehr Ausgeglichenheit und mehr Liebe im Alltag zeigt.

Im meditativen Seinszustand des tantrischen Sex nehmen wir uns selbst und den Partner bewusster wahr. Wir finden wieder Zugang zu den feinen Empfindungen, zu denen unsere Körper von Natur aus fähig sind. Die Vereinigung wird zunehmend feinfühliger und die Liebenden erhalten nach und nach ihre ursprüngliche Sensibilität füreinander zurück. Im Tantra lernen wir die Sexualenergie in uns zu halten, statt sie wie sonst üblich zu entladen. So entsteht zwischen den Liebenden ein subtiler Energieaustausch, der das 'Liebemachen' grundlegend verändert und zu mehr Liebe führt. Beobachten, schauen was geschieht, Stille, innehalten im Augenblick, dabei entspannt, wach und präsent sein sind Aspekte des Tantra.

Tantra stellt einen Gegenpol zum üblichen Sex dar, der in der Regel zielorientiert ist und den Orgasmus als Maßeinheit für einen befriedigenden Sexualakt ansieht; dabei den Mann ermüdet und der Frau häufig negative Stimmungen und körperliche Beschwerden beschert. Eine orgasmische Entladung ist kein Ziel im tantrischen Sex, sondern ein Ereignis das sich einstellen kann, aber nicht muss. Liebende gewinnen bei dieser entspannten Art der Intimität wieder an ursprünglicher Sensibilität und werden zunehmend präsenter füreinander. Durch eine anhaltende Vereinigung können Liebende einen andauernden orgastischen Zustand der Ekstase erreichen, der die sexuelle Energie transformiert und auf den ganzen Körper ausdehnt. Diese besondere Erfahrung intimer Nähe führt zu einer tiefen Erfahrung der Liebe und Geborgenheit.


Tantra liegt jenseits von Sensationen.

Es geht im Tantra nicht darum, ein sensationelles Sexleben zu haben, sondern darum, sexuelle Liebe als Heilung und Kraftquelle für sich selbst und den Partner zu nutzen. Tantra ist eine Möglichkeit, sich dessen was beim Sex passiert bewusst zu werden und das Tor in eine neue Dimension, hin zu einer anderen, bisher unbekannten Qualität von Nähe, Geborgenheit und Liebe zu öffnen. Mit der Zeit entsteht eine völlig neue Sichtweise auf die eigene und die gemeinsame Sexualität. Denn Liebe hat viele Ausdruckmöglichkeiten und Sex ist nur eine davon. Wenn wir lernen, Sex in seiner natürlichen Schönheit – im Einklang von männlichem und weiblichem Prinzip – zu genießen, dann nährt und erfüllt er beide Partner gleichermaßen.

Tantra ist „Sein“ nicht „Tun“. Mit der Zeit werden Partner zunehmend sensibler – seelisch und körperlich. Sie begegnen alten Emotionen, die aufsteigen – sich auch in Weinen oder Wut äußern können und heilen dürfen. Tantra befreit schrittweise von alten, begrenzenden Konditionierungen, Normen und Verhaltensmustern. Der katalytische Prozess des Tantra ermöglicht wesentlich mehr Nähe als zuvor. Daraus entsteht eine tiefe Verbundenheit und echte Liebe.

Mit der Entdeckungsreise "Zeit für Sinnlichkeit" dem coaching-gestütztem Selbstlernprogramm der Partnerschule-West ist es Ihnen möglich, allein für sich zuhause Tantra zu erforschen und in Ihre partnerschaftliche Sexualität zu integrieren. Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.


©2008 . Liebe gestalten . partnerschule-west.de . Winfried Fuchs . Impressum . Weiterempfehlen . aktualisiert am 06.03.2009